Bis bald am Ferienhof Hintergrabenbauer!

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Brauchtum und Tradition am Bauernhof

Das Brauchtum in der Pyhrn-Priel Region setzt sich hauptsächlich aus dem christlichen Glauben und aus keltischen Überlieferungen zusammen.

Auch so manche Bauernregel ist ganz Interessant dazu.

Die Sternsinger

zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner (Hl. 3 Könige Tag)
werden von der Kirche die Sternsinger entsannt, um die frohe Botschaft, dass Jesus - der Heiland - geboren ist zu verkünden. Sie singen Lieder, segnen das Haus und bitten um eine kleine Spende, die karitativ verwendet wird.

Maria Lichtmess oder Imbolc/Brigid Fest

Bauernregel: "Lichtmess im Schnee - Ostern im Klee"

2. Februar
Nach keltischer Überlieferung wird abends eine Kerze ins Fenster gestellt zu Ehren der Göttin Brigid. Sie ist die Schutzheilige der Hebammen und Gebärenden und soll die Fruchtbarkeitsgeister wieder aus der Erde holen. Die Natur soll wieder erwachen. Im christlichen Glauben wird abends eine Messe gefeiert. Es werden Kerzen geweiht, die im kommenden Jahr bei Sorgen, Gewittern und Bitten angezündet werden können.

Fasching

Beginnt am 11.11 um 11:11 Uhr und endet einen Tag vor dem Aschermittwoch
In der Zeit sind die Narren los. Vom Faschingsamstag bis Faschingdienstag erreicht es dann den Höhepunkt. Es gibt zahlreiche Bälle und Veranstaltungen. Bei uns in der Region gibt es am Sonntag einen traditionellen Faschingsumzug.

Aschermittwoch

40 Tage vor Ostern - richtet sich nach dem Mond
An dem Tag wird der Fasching (symbolisch) verbrannt und aus der Asche ein Kreuz gezeichnet. Es ist ein Fasttag an dem bei uns in der Familie kein Fleisch gegessen wird.

Palmsonntag

eine Woche vor dem Ostersonntag
Aus dem christlichen Glauben erinnert es an den Einzug Jesu Christi, König der Gerechtigkeit und des Friedens, in Jerusalem. Die Menschen wedelten mit Palmzweigen ihm zu Ehren. Daraus entstand der heutige Palmbuschen, der einige Tage zuvor gebunden und an diesem Sonntag geweiht. Der geweihte Palmbuschen wird anschließend auf die Wiese gesteckt, mit der Bitte um gute Ernte.

Die Fastenzeit

40 Tage vor Ostern vom Aschermittwoch bis Ostersonntag
Seit dem 5. Jh. nach Christus kennt die katholische Kirche die 40 tägige Fastenzeit. Fasten kann man tagweise oder wochenweise, abhängig vom eigenen Willen und Hintergrund.

Ostern

Das Osterfest richtet sich nach dem Mond und ist somit an kein fixes Datum gebunden.
Dieses Fest hat eine besondere Bedeutung für den christlichen Glauben. In der Nacht von Karsamstag auf den Ostersonntag ist Jesus auferstanden von den Toten. Traditionell werden Speisen, wie Eier, Brot, Fleisch und Salz geweiht und am Ostersonntag feierlich verspeist. Das ist das Ende der Fastenzeit.

Maifest, Beltane oder Walpurgisnacht

in der Nacht von 30. April zum 1. Mai
Um das Aufstellen eines Maibaums (Fruchtbarkeitssymbol) rankt sich so manches Ritual vom Fällen über Schmücken bis Aufstellen und natürlich das große Fest des Wiederumschneidens.
Aus dem Keltischen überliefert ist die Walpurgisnacht - Walpurgis die Maikönigin (Fruchtbarkeitsgöttin), die Nacht der Hexen!

Pfingsten

am 50. Tag nach Ostern
Laut einer Apostelgeschichte wird erzählt, dass sich am 50. Tag nach Ostern die Jünger versammelten. Sie empfingen die Gabe des heiligen Geistes, alle Sprachen der Welt verstehen und sprechen zu können. Pfingsten ist der Abschluss der Osterzeit. Es ist das Fest der Hirten, da zu dieser Zeit das Vieh auf die Almen kommt.

Fronleichnam

Das Fest ist abhängig von Ostern, also immer der Donnerstag nach dem Pfingstsonntag - 60. Tage nach Ostern
Fronleichnam oder das Fest des heiligen Leibes und Blutes Christi. Entstanden ist das Fest bereits im Mittelalter. Seither wird die hl. Messe gefeiert mit besonders schönen Gebeten und Gesängen. Es findet eine Prozession statt. Die Gläubigen ziehen hinter dem Prister her und die Kinder werfen Blüten von Pfingstrosen auf die Straßen.

Sommersonnenwende - Johannistag

Regnet es am Johannistag, regnet's frisch noch vierzehn Tag.

21. Juni bzw. 24. Juni
Jetzt hat die Sonne ihren Höchststand erreicht. Der kalendarische Beginn der Sommerzeit. Dieser Brauch hat vorchristliche Wurzel, wurde jedoch von den Christen verboten. Als die Menschen jedoch nicht davon abliesen, feierten die Christen das Fest zu Ehren von Johannes der Täufer gefeiert. Es brennen, auch heute noch, an den Bergen Sonnwendfeuer. 

Mariä Himmelfahrt

Ist an Mariä Himmelfahrt viel Sonnenschein, bringt der Bauer a gute Ernte heim.

15. August
Am Marienfest oder "Mariä Aufnahme in den Himmel" findet traditionell die Kräuterweihe statt, die dem Glauben nach Krankheit und Unglück fernhalten soll. Sieben Hauptkräuter werden zu einem Kräuterbündel geschnürrt, in die Kirche geweiht und zu Hause getrocknet. Die Verbindung zur Jungfrau Maria ergibt sich dadurch, dass Ihr Grab aus dem die Gottes Mutter auferstanden ist nach Kräutern duftete.

Almabtrieb

An einem Samstag Mitte September
Ein besonderes Fest im bäuerlichen Jahreskreis. Wenn das Vieh gesund zurück kommt, darf von der Sennerin gebastelter Schmuck getragen werden.

Erntedank

letzter Sonntag im September
Wir feiern Erntedank (im christlichen Glauben)
Danke sagen für die reiche Ernte! Im Ort findet eine Prozession statt in der Opfergaben in Form von Früchten und Gemüse dargebracht werden. Die Erntekrone wird geschmückt und an diesem Sonntag zum Altar gebracht.

Herbstbeginn Tagundnachtgleiche

Wenn Matthäus weint statt lacht, er aus dem wein an Essig macht.

21./22. September - kalendarische Herbstbeginn
Tag und Nacht sind gleich lang. Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer. Alles kommt mehr und mehr zur Ruhe. Die Ernte ist eingelagert nur noch wenige Obstsorgen werden verarbeitet und gelagert. Jetzt ist Zeit für einen Herbstspaziergang in bunten Blättern und der warmen Herbstsonne.

Allerheiligen - Samhain

Bringt Allerheiligen den Winter, steht zu Martini (11.) der Sommer dahinter.

1. November
Der Tag der Toten und ungeborenen Seelen. Nachmittag findet ein Gedenkgottesdienst am Friedhof statt. Die Gräber werden geschmückt, Kerzen angezündet und an die verstorbenen gedacht.

Advent

Biginn ist der 1. Advent Sonntag bis Weihnachten
Die Vorbereitungszeit auf die Geburt Christi. Die Zeit der Stille und der Besinnung. Traditionell wird ein Adventkranz mit 4 Kerzen gebunden und aufgestellt. Die Kinder haben Adventkalender zur Verkürzung der Wartezeit auf das Christkind. Im Ort finden Adventmärkte statt. Es duftet nach Kekse, Lebkuchen und Liköre.

Hl. Nikolaus

6. Dezember
Der Hl. Nikolaus war Bischof von Myra. Er half bei Schwierigkeiten insbesondere Kindern. Er ist Patron der Schüler und Studenten. Im Ort findet alle Jahre im zu Ehren ein Umzug statt. Auch bei uns kommt er vorbei, aber er hat auch sein Gefolge die Krampuse und Engel mit!

Wintersonnenwende

Der Zweifler Thums (Alt für Thomas) kehrt den Tog umma.

21. Dezember
Die Wiedergeburt des Lichtes - ab jetzt werden die Tage wieder heller und länger. Neubeginn, neues Leben entsteht und ein neues fruchtbares Jahr wird begrüßt. Obwohl es in unseren Breiten meist Schnee gibt und wir uns eher auf Schifahren und die Wintersonne am glitzernden Schnee freuen.

Die 12 Rauhnächte

von 24. Dezember bis 6. Jänner
Der Begriff "Rauhnacht" leitet sich vom "Ausräuchern des Hauses" ab. Durch diese Segnung werden Geister und Dämonen abgewehrt und gut gestimmt. Auch bestimmte Tätigkeiten dürfen in diesen Tagen bzw. Nächten nicht stattfinden, wie zB das Waschen von Wäsche. Wir räuchern immer noch, vor allem am Weihnachtsabend, in der Neujahrsnacht und am Abend des Dreikönigsfestes.

Weihnachten

Nacht von 24. zum 25. Dezember
Nach Ostern das zweithöchste christliche Fest. Im Ort wird eine Mitternachts-Messe gefeiert. Der Christbaum, ein Symbol für das Leben, und eine Krippe, die das Geschehen rund um Christi Geburt darstellt, werden aufgestellt. Man singt Lieder und tauscht Geschenke aus. Vor allem für die Kinder soll es so lange wie möglich den Glauben an das Christkind geben. Unsere Familie feiert am Heiligen Abend im kleinen Kreis.

Silvester

Die Nacht von 31. Dezember zum 1. Jänner
Silvester ist der Abschluss des alten Jahres. Es wird mit der Familie und Freunden gefeiert und mit Sekt angestoßen. Mit Raketen sollen die Geister des alten Jahres vertrieben werden und positiv für das neue Jahr gestimmt werden.
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